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Außenprojektion am Rautenstrauch-Joest Museum

 

Seit mehr als einhundert Jahren präsentiert das Rautenstrauch-Joest-Museum außereuropäische Geschichte, Kunst und Kultur in Nordrhein-Westfalen. Es fördert damit als öffentliche Institution die Verständigung und Toleranz in einer Gesellschaft, die immer stärker durch ein multikulturelles Zusammenleben geprägt wird.

Der Museumsneubau nahe des Kölner Neumarkts wurde nach achtjähriger Bauzeit im Oktober 2010 eröffnet. Die Nähe zu Innenstadt und Dom sowie die günstige Verkehrsanbindung machen das Museum zu einer Attraktion für ein internationales Publikum. Neues Wahrzeichen ist der indonesische Reisspeicher im zentralen Foyer.

Der Haupteingang befindet sich auf der Nordseite des Neubaus, an einer wichtigen Verkehrsader der Kölner Innenstadt. Dort werden auf Initiative der RheinEnergie AG großformatige Hinweise zu den aktuellen Ausstellungen und Programmen per Licht auf die Fassade projiziert. Eingesetzt werden zwei GL 1200 EL Lichtwerfer des Gelsenkirchener Projektionsspezialisten Derksen Lichttechnik. Die Geräte sind vor dem Haupteingang an einem Mast der Straßenbeleuchtung montiert und projizieren in einer Höhe von zehn Metern auf den linken und mittleren Gebäudeflügel. Verzerrungen, die sich durch die Schräge der Projektionswinkel ergeben, wurden bei der Anfertigung der Projektionsmotive herausgerechnet, so dass Texte und Grafiken im korrekten Seitenverhältnis abgebildet werden.

Die Projektionstechnik bietet den Betreibern zwei entscheidende Vorteile: zum einen können Botschaften ohne bauseitige Veränderungen auf der Fassade platziert werden, zum anderen lassen sich die Motive einfach und kostengünstig wechseln.

 

Ort:
Rautenstrauch-Joest-Museum
Cäcilienstraße 29-33
50676 Köln

Fotos:
Markus Lück

Architekten:
Schneider & Sendelbach, Braunschweig

Auftraggeber:
RheinEnergie AG, Köln

Projektplanung:
Gerhard Kleiker, RheinEnergie AG