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Lichtgestalten

 

red dot award: Hilti wird als Designteam des Jahres 2010 ausgezeichnet.
Vom 6. Juli bis zum 1. August 2010 präsentiert sich das Hilti Designteam in einer Sonderausstellung im red dot design museum auf dem Gelände des Weltkulturerbes Zeche Zollverein in Essen. Die Ausstellung zeigt die preisgekrönten Produkte unter dem Motto „Designed for Use. Not for Museums“ in einem Ambiente, das durch Baustellen-Elemente geprägt wird.

Die Bauarbeiter werden durch grafische Licht-Projektionen in diese Szenerie eingefügt. Darüber befinden sich Kommentare zu Hilti Werkzeugen in verschiedenen internationalen Sprachen. Die silhouettenhaften Abbilder der Arbeiter und die Texte werden von drei leistungsstarken Derksen GL 1200 Projektionssystemen auf die Betonmauern projiziert. Jedes Projektionssystem ist mit einem Gobo-Magazin ausgestattet, das im fortlaufenden Wechsel drei verschiedene Motive projiziert.

Der Parallaxenausgleich macht den Unterschied!
Eine besondere Herausforderung bei der Realisierung der Ausstellung bestand darin, die perspektivischen Verzerrungen der Projektionen durch einen so genannten „Parallaxenausgleich“ zu vermeiden. Durch eine Neuberechnung und Korrektur der projizierten Motive ist es dem Team von Derksen gelungen, perspektivische Verzerrungen nahezu unsichtbar zu machen. 

 

Ort:
red dot design museum
Gelsenkirchener Straße 181
45309 Essen | Germany

Fotos:
Markus Lück

Ausstellungskonzept und Realisierung:
Triad Berlin Projektgesellschaft mbH
Marburger Straße 3
10789 Berlin

Produktdesign:
Hilti

Logoprojektion im Pixum Firmensitz

 

Pixum (www.pixum.com) ist einer der führenden Premiumanbieter von Online-Fotoservices und Fotobüchern in Deutschland und Europa. Das erfolgreiche Unternehmen nutzt im Foyer der neuen Büroräume in Köln einen 60 Watt starken LED-Projektor von Derksen, um das Firmenlogo zu präsentieren.

Das Gerät ist fast unsichtbar im Eingangsbereich unter der Decke montiert und projiziert mit Hilfe eines Umlenkspiegels das mehrfarbige Pixum-Logo auf den Boden. Dank LED-Technologie und dem Einsatz eines Glasgobos arbeitet das System extrem wartungsarm und energiesparend, mit einer voraussichtlichen Lebensdauer von 30.000 Betriebsstunden.

 

Ort:
Pixum/Diginet GmbH Co. KG
Industriestraße 161
50999 Köln

Links:
www.pixum.com

Foto:
Markus Lück

Between Yesterday And Tomorrow

 

Ein Projekt von Irina Kurtishvili & Andreas M. Kaufmann

Das vorgeschlagene, zweiteilige Projekt für die Unterführungen in Baratashvili-Brücke, basiert auf historischen Fotos, welche einem privaten Tifliser Archiv entstammen. Diese Bilddokumente rhythmisieren die teils mit Graffitis überzogenen  Wände der Fußgängerübergänge und thematisieren die fast hundertjährige Geschichte des konkreten Orts. Erinnerungen werden aktiviert und damals unverstanden Wahrgenommenes wird sinnfällig: Eine Einladung zu einer Reise also, in die kontroverse, wie wechselvolle Geschichte dieser Anfang der 60er Jahre durchaus visionären Brückenarchitektur; zu deren Besonderheiten gehörte auch ein geplanter Kunstausstellungsraum, der aber nur für eine relative kurze Zeit so genutzt wurde.

Der zweite Teil des Projekts besteht aus einer Dia-Installation in der Unterführung, die sich zum heutigen Regierungspalast und Platz des Friedens öffnet. Projiziert wird hier das Motiv der Vorgängerbrücke namens Mukhrani, die zuvor die beiden Stadtteile am gleichen Ort verbunden hat und nun als Lichterscheinung metaphorisch eine Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und einer geplanten Zukunft schlägt. Vergangenheit und Zukunft aber, sind unberührbar und wurden im Verlauf von Geschichte fast ausnahmslos von der jeweiligen Gegenwart und ihren Interessen sowohl als Re- und Dekonstruktion, wie auch als Konstruktion vereinnahmt. Dieser Mechanismus wird zum Erlebnis indem die Diainstallation den Betrachter zwingt, sich im Projektionsraum zwischen Blendung und Erkennen, Bildkonstruktion und Bilddestruktion (durch Fragmentierung, Verzerrung und Überlagerung) zu bewegen. So wird er erfahren, dass sich je nach Standort und Blickrichtung das projizierte Bild verändert. Und dies mag ihm schließlich die Augen für die Erkenntnis öffnen, dass das was er sieht, vor allem durch ihn selbst und seine Interessen bestimmt ist.

 

Ort:
Baratashvili-Brücke, Tiflis, Georgien

Fotos:
Andreas M. Kaufmann

Künstlerisches Konzept:
Irina Kurtishvili
Andreas M. Kaufmann