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Heinz Nixdorf MuseumsForum

Eine Zeitreise durch die Geschichte der Informationstechnologie

Das Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn ist das größte Computermuseum der Welt. Es dokumentiert mit einzigartigen Exponaten die Entwicklung von der Keilschrift bis zum Internet. Das Museum ist Heinz Nixdorf (1925-1986), dem Computerpionier und Gründer der Nixdorf Computer AG gewidmet, der mit seinem Weitblick und sozialem Engagement zu den erfolgreichsten Unternehmern Deutschlands gehört.

Das MuseumsForum inszeniert die Kultur- und Technikgeschichte der Informationstechnologie als eine Zeitreise über fünf Jahrtausende, von der Entstehung der Schrift bis zur Mediengesellschaft des 21. Jahrhunderts. Ziel ist, den Menschen der modernen Informationsgesellschaft Orientierung und Bildungsmöglichkeiten zu bieten. Die Ausstellung erstreckt sich, chronologisch aufsteigend, über drei Etagen. An 22 besonderen „Points of Interest“ wird mit PHOS 20 LED-Projektoren des Gelsenkirchener Beleuchtungsspezialisten Derksen Lichttechnik eine zweifarbige Markierung auf den Fußboden projiziert. Im Zentrum der projizierten Botschaft steht ein QR-Code (englisch: Quick Response, was „schnelle Antwort“ bedeutet), der es den Besuchern ermöglicht, sofort mit dem Smartphone oder Tablet digitale Informationen zu diesem Ausstellungsabschnitt herunterzuladen. Geistreicher hätte man diese Anwendung nicht gestalten können: Der Besucher entdeckt und praktiziert moderne Informationstechnik unmittelbar. Inhalte der Ausstellung werden zum Erlebnis.

Versuche haben gezeigt, dass die projizierten QR-Codes auf dem Boden sogar dann korrekt gescannt werden, wenn das Smartphone in einem relativ spitzen Winkel auf den Boden gerichtet wird. Die Lichtprojektionen zeigen auf den unterschiedlichen Bodenbelägen eine besondere „schwebende“ Ästhetik und haben zusätzlichen den großen praktischen Vorteil, sich nicht abzunutzen oder zu verschmutzen – im Vergleich zu Aufklebern.

 

Ort:
Heinz Nixdorf MuseumsForum
Fürstenallee 7
33102 Paderborn

Medien- und Veranstaltungstechnik:
Dipl.-Ing. Reinhardt Hardtke

Eingesetzte Projektionssysteme:
22 x Derksen PHOS 20

Sakrale Inszenierung mit Licht

 

Lichtinstallation am ältstesten, früchristlichen Taufort Kölns

Der international renommierte Lichtkünstler Mischa Kubal wurde mit der Aufgabe betraut, das östlich hinter dem Kölner Dom gelegene Baptisterium zu gestalten. Die Überreste eines frühchristlichen Taufbeckens stammen aus dem fünften Jahrhundert und sind das älteste Bauwerk christlicher Tradition in der Stadt. Der eindrucksvolle, sakrale Raum um das Baptisterium wurde von den Münchener Architekten Allmann, Sattler, Wappner entworfen. Nach Osten gewährt ein großzügiges Panoramafenster den Blick auf diese historische Stätte und Kubals Werk. Die Lichtinstallation läuft in drei sukzessiven Szenen ab. Diese bestehen aus Schattenwürfen und Spiegelungen von einer zentralen, rotierenden Kugel. Die Formen der Lichtprojektion greifen die urchristlichen Symbole Alpha und Omega, sowie die achteckige Form des Taufbeckens auf. Das Baptisterium wird als ein besonderer, sakraler Ort inszeniert, der zu jeder Tageszeit von der neuen östlichen Umgehung des Kölner Doms sichtbar ist.

 

Ort:
Kölner Dom, Ostseite

Auftraggeber:
Dombauhütte Köln

Künstlerische Leitung:
Prof. Mischa Kubal

Technische Umsetzung:
Erik Denneborg, projekt.tv

Projektionssysteme:
2 x GL 80 LED mit DMX (Innenraum, Spiegelkugel)4 x PHOS 20 outdoor (Schattenprojektion nach außen)

Fotos:
Frank Brauer, Markus Lück

 

Christliche Botschaften

 

Projektionen am Kölner Dom zum Jahr der Heiligen Pforte
Das Erzbistum Köln ist 2016 den Aufruf des Papstes gefolgt, dass Heilige Jahr der Barmherzigkeit weltweit zu leben. Dazu wurde das Marienportal, der Haupteingang des Kölner Domes, feierlich als Heilige Pforte geöffnet. Auf dem Weg über den Vorplatz begleiten die Gläubigen in den Abendstunden Lichtprojektionen, die in zahlreichen Sprachen auf die Heilige Pforte aufmerksam machen. Im nördlichen Seitenschiff der Kathedrale werden Besucher mit den Worten „Christus sitzt im Flüchtlingsboot“ empfangen. Die Lichtbotschaft macht auf ein besonderes Exponat aufmerksam: Das von Kardinal Woelki herbeigebrachte, sieben Meter lange Flüchtlingsboot. Über das Schicksal der Flüchtlinge und die Rolle des Bootes informiert eine zusätzliche Videoinstallation.

 

Ort:
Kölner Dom

Fotos:
Markus Lück, Frank Brauer,
mit freundlicher Genehmigung der Dombauhütte Köln

Auftraggeber:
Erzbistum Köln

Technische Umsetzung:
RheinEnergie Köln

Projektionssysteme:
2 x PHOS 45 outdoor
1 x PHOS 45 indoor