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Wegleitsystem mit Licht

 

Der LED-Projektor PHOS mini für IKEA Einrichtungshäuser

Licht kann in komplexen Gebäuden Kunden und Besuchern die notwendigen Hinweise zur Orientierung vermitteln. Projektionen ersetzen Aufkleber, Hinweistafeln oder Poster und integrieren sich harmonisch in das Raumkonzept. Projektionssysteme von Derksen verwenden neueste LED-Technologie, sind besonders langlebig und sparsam im Stromverbrauch. Die Geräte werden in das Deckenschienensystem eingesetzt und rasten dank des speziell entwickelten Fußes sicher in der Schiene ein. Die projizierten Pfeile sind – ohne Einsatz von Werkzeug – um 360 Grad drehbar und können einfach positioniert werden.

 

Ort:
IKEA Einrichtungshaus
Essen-Zentrum

Fotos:
Markus Lück

Vorarlberg Museum Bregenz

Kulturgeschichte im neuen Gewand

In unmittelbarer Nähe des Bodensees, direkt neben Kunsthaus und Landestheater, befindet sich das neue Vorarlbergmuseum, das am 21. Juni 2013 eröffnet wurde. Der denkmalgeschützten Altbau des kulturhistorischen Museums erhielt nach dem Prinzip des Weiterbauens eine doppelgeschossige Aufstockung und eine fünfgeschossige, quaderförmige Erweiterung. Die auffällige Fassade ist geprägt von den „Betonblüten“, die aus den Böden von handelsüblichen PET-Einwegflaschen geformt wurden.

Die umfangreiche Sammlung präsentiert Archäologie, Geschichte und Kunst des Bundeslandes Vorarlberg. Die Ausstellungen sollen Besuchern jeden Alters sinnliche Erfahrungen und intellektuelle Erkenntnis vermitteln. Zum einen illustrieren und kommentieren die eingesetzten PHOS 20 Projektionssysteme die Exponaten, zum anderen projizieren Sie ein gebäudeübergreifendes Wegleitsystem auf Fußböden und Wände.

 

Vorarlberg Heute Saegenvier Signaletik Museum from Sägenvier on Vimeo.

 

Ort:
vorarlberg museum
Kornmarktplatz 1
6900 Bregenz | Österreich
www.vorarlbergmuseum.at

Fotos:
Fatih Özcelik,
CC-BY-SA - Friedrich Böhringer

Architekten:
Cukrowicz Nachbaur Architekten
cn-architekten.at

Lichtplanung:
conceptlicht.at

Signaletik:
Sägenvier DesignKommunikation
saegenvier.at

Supermarket of the Dead

 

Brandopfer in China und der Kult des globalisierten Konsums. Proposition III.

Eine der ältesten Formen chinesischen Volksglaubens erweist sich als lebendiger Brauch, der überall in der Kultur Chinas praktiziert wird: Brandopfer papierener Nachbildungen von Geld und Gütern, die mit dem Verbrennen Ahnen, Göttern und Geistern übergeben werden, um sie günstig zu stimmen oder ihre Nöte zu lindern, denn die chinesische Jenseitsvorstellung verbürgt eine Spiegelung der wirklichen Welt und die Geister der verstorbenen Verwandten sind als empfindungsfähige gedacht.

Diese Papiermodelle haben sich jüngst von der Nachahmung traditioneller Erzeugnisse zu Abbildungen des westlichen Warenhauses gewandelt, denn man will den Angehörigen in der Nachwelt eben jene Güter zukommen lassen, die man selbst begehrt. So entstand eine Gegenwelt aus Papier, in der heute fast alle globalisierten Fetische des Markenkonsums, Gucci-Taschen, Prada-Schuhe, Louis Vuitton-Koffer, Apple-Computer, aber auch Heineken-Bierdosen dem Feuer übergeben werden, um sie den Vorfahren zu widmen.

Ein Supermarket of the Dead in der Festetage des Dresdner Residenzschlosses zeigt diesen gleichermaßen vertrauten wie verfremdeten Warenberg. Sein Anblick gewährt wesentliche Einsichten: Man erkennt die mit dem totalen Weltmarkt erreichte, weltweite Verbindlichkeit der westlichen Verehrung von Markennamen und Luxusgütern. Man sieht, wie schnell sich die chinesische Gesellschaft an einer globalen Ordnung der Bedürfnisse ausgerichtet hat und sie zugleich mit einem mindestens 1300 Jahre alten Ritual verknüpft. Und man wird hingewiesen auf den quasi-sakralen Fetischismus im eigenen Konsum namhafter Markenprodukte, deren Nutzen nicht im Gebrauch, sondern in der ideellen Teilhabe an einem System von Bedeutung besteht – einem magischen Verhältnis also.

 

Ort:
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Residenzschloss, Festetage

Ausstellungstitel:
Supermarket of the Dead. Brandopfer in China
und der Kult des globalisierten Konsums. Proposition III.
Ausstellungszeitraum:
14. März bis 10. Mai 2015
Eingesetzte Projektionssysteme:
14 x Derksen PHOS mini projizieren die Kommentare zur Ausstellung

Ausstellungskurator:
Wolfgang Scheppe
Ausstellungsgestaltung:
Wolfgang Scheppe, Sara Codutti
Producing:
Klinkenbusch + Kunze
Lichtplanung:
Paul Göschel

Fotocredits:
#01: © SKD, Foto: Adrian Sauer
#02, #03: © SKD, Fotos: SKD